KW4 Samstag, Ein Haus im Schnee

Die Decke wurde gestern fertig gegossen, jetzt steht das Haus unten voll mit Stützen. Was für ein Pech: Gerade ist das schützende Zeltdach weg, da fängt es an zu schneien. Aber es soll nicht lange liegen bleiben, schon morgen wird alles wieder tauen.

Bevor die Decke draufgesetzt wurde, hat Viebrock geschickterweise die Heizung schon per Kran in den HWR verfrachtet.

KW4 Donnerstag, Klinker da – Zeltdach weg

Heute waren die Außenwände im Erdgeschoss bereits fertig geklinkert. Es fehlen nur noch die Teile, an denen für unsere Fenster und unsere Haustür die Rundbögen geklinkert werden.

Als wir ankamen waren die Gerüstbauer gerade dabei die Reste unseres Zeltdaches abzubauen. Auch wenn sich weder Rohbauleiter noch Bauleiter melden oder auf Fragen antworten gehen wir durch diese Hinweise ganz Sherlock-Holmesig davon aus, dass morgen unsere Decke kommt. Das wäre ja praktisch, dann könnte der Beton über’s Wochenende schön aushärten und nächste Woche kann es gleich weitergehen.

Auf unseren Hinweis, dass das Abflussrohr in der Küche falsch gesetzt ist hat sich bisher noch niemand gemeldet. Am Samstag ist es uns aufgefallen, am Montag habe ich dem Rohbauleiter bescheid gesagt und am Mittwoch, nachdem ich nichts gehört habe, noch eine Email an den Bauleiter und den Rohbauleiter hinterhergeschickt. Permanente Funkstille nervt irgendwie. Da die Treppe „in Eigenleistung“ gemacht wird gibt’s von Viebrock auch keine Bautreppe, die müssen wir stellen. Glücklicherweise ist das durch Herrn Karstens aus Stockelsdorf kein Problem, die ist im Treppenpreis mit drin. Aber es ist mir sehr unangenehm, dass wir ihm immer noch keinen genauen Termin nennen können, wann er denn die Bautreppe einsetzen soll. Zum Glück ist Herr Karstens da sehr entspannt, mit ihm haben wir echt Glück!

Gut, dann haben wir während der Rohbauphase eben keine Ahnung wann was auf unserer Baustelle passiert. Ab dem Richtfest wird es dann ja besser, da erhalten wir ja den taggenauen Zeitplan von Viebrock. Aber wann ist eigentlich dieses Richtfest? Naja, davon werden wir im Zeifel dann hören, wenn das Dach auf einmal gedeckt ist.

Die Maurer haben bisher sehr gute Arbeit geleistet. Das sieht alles sehr gut aus, alle Wände passen auf den Zentimeter genau und sie geben sich auch noch richtig Mühe dabei für jede Lücke den passenden Klinker zu finden. Das Ergebnis gefällt uns sehr!

KW3 Freitag, Innenwände

Das ist unglaublich wie schnell das geht. Heute kamen wir am frühen Nachmittag auf die Baustelle. Endlich, nach vielen Wochen Schietwetter schien mal wieder die Sonne. Es sieht wirklich toll aus auf so einer Viebrock-Baustelle. Alles ordentlich an seinem Platz, die Ytong-Steine sind Millimetergenau zugeschnitten, das alles haben wir auch schon anders gesehen und sind schwer beeindruckt. Die Räume wirken riesig und sind genau so wie wir sie uns vorgestellt haben. Nur die Diele ist noch größer als erwartet. Das wird sich auch erst nach der Bauübergabe ändern, denn die Treppe lassen wir ja nicht von Viebrock einbauen.

Am Wochenende werden wir dann noch mal nachmessen, ob unsere Möbel tatsächlich so passen, wie wir das geplant haben. Ganz besonders spannend wird auch noch mal morgen, da wird die Küche gekauft, nachdem wir ein sehr gutes Angebot von einem in Lübeck neu eröffneten Küchenstudio erhalten haben.

KW3 Donnerstag, Außenwände

Als wir heute Kaffee vorbeibrachten waren unsere Maurer schon fast mit den Außenwänden fertig. Unglaublich wie schnell das auf einmal geht. Als wir wieder gingen begonnen sie gerade die Wand zwischen HWR und Arbeitszimmer abzuspannen. Morgen sehen wir bestimmt schon Zimmer!

KW3 Mittwoch, Endlich! Es geht los!

Eigentlich sollte am Montag direkt losgemauert werden, aber irgendwas hat sich mit der Zeltplane verschoben und deshalb ging es dann doch erst heute, am Mittwoch los. Heute mussten wir erstmal beim Zweckverband ein Standrohr für Bauwasser abholen. Der Zweckverband hat zwar eine sehr pompöse Empfangshalle, von dort wird man dann aber nur hinter das Gebäude zu einer kleinen Tür mit der Aufschrift „Lager“ geschickt. Dort kann man dann eine Unterschrift und 200,- € Kaution gegen ein Standrohr tauschen. Am frühen Nachmittag lieferten wir das Rohr auf dem Bau ab und sahen zum ersten Mal unser Zelt mit Plane. Überall wuselte es. Bei uns war das Zelt auch schon gut bestückt mit Ytong Steinen und Röben Klinkern. Auf der Bodenplatte war schon die erste flache Schicht Porenbeton gesetzt, sodass die Umrisse unseres Hauses zum ersten Mal so richtig greifbar wurden.

Ein paar Stunden später war es draußen schon dunkel und alle Bauarbeiter waren zu Hause. Alle? Nein. In unserem kleinen gallischen Zelt brennt noch Licht und zwei unermüdliche Maurer setzen Stein um Stein, sodass wir am frühen Abend schon gemauerte Hausecken erkennen konnten.